27 Jul 2011

NACHHALTIGES BEWUSSTSEIN umfassend erforschen

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Nachhaltigkeit beginnt im Kopf. Doch darüber, was Nachhaltiges Bewusstsein eigentlich bedeutet, wissen wir erstaunlich wenig. Mit zwei Online-Umfragen will spirit.ch, die Plattform für Nachhaltige Lebensqualität, diese Wissenslücke schliessen.

Wie verschiedene Befragungsstudien aus dem Umfeld der Stiftung spirit.ch nachdrücklich belegen, wird Nachhaltigkeit im öffentlichen Bewusstsein immer mehr zu einem zentralen Thema und Anliegen. Dabei wird sowohl der Politik als auch der Wirtschaft eine besondere Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung zugewiesen. Unser Projekt will die Frage beantworten, welche Herausforderungen sich dadurch für Politik und Wirtschaft ergeben.

In einer ersten Befragung geht es um die Grundlagen eines nachhaltigen Bewusstseins und um die Verbindung von Nachhaltigkeit und Politik, in der zweiten dann um Nachhaltigkeit und Wirtschaft.

Um Antworten zu bekommen, fragen wir alle Beteiligten: sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Politiker/innen, sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch Unternehmensvertreter/innen. Daraus ergibt sich eine fundierte und ganzheitliche Diagnose der Herausforderungen für Politik und Wirtschaft durch nachhaltiges Bewusstsein.

Auf der Grundlage dieser Diagnose werden im letzten Schritt des Projekts in einem iterativen Prozess anschauliche und attraktive Vorstellungen davon entwickeln, wie eine nachhaltige Zukunft aussehen könnte, und welche Rolle dabei Politik und Wirtschaft spielen. Diese nachhaltigen Szenarios sollen in einem Buch mit dem Arbeitstitel Nachhaltige Visionen – Reportagen aus dem Jahr 2022 publiziert werden.

Die Idee der Nachhaltigkeit und alle, die sie vertreten, brauchen mehr Selbst-Bewusstsein, denn das stärkt ihr Selbstbewusstsein. Helfen Sie mit bei diesem Prozess, indem Sie an unserer Umfrage über Nachhaltiges Bewusstsein und Politik teilnehmen! Zur Umfrage geht es hier.

06 Apr 2011

Wert-Voll in die Zukunft

Keine Kommentare Aktuelles, Personal, Unternehmenskultur, Weiche Faktoren

Im vergangenen Herbst haben wir uns zum ersten mal getroffen und überlegt, was wir mit unseren geballten Kompetenzen alles anstellen können, wenn wir sie in einen Topf werfen. Die darauf folgenden Treffen waren spannend, intensiv, konstruktiv und vor allem produktiv. Ausgehend von der Frage, was wir unseren Teilnehmern (also Dir) mitgeben wollen, haben wir einen Workshop entwickelt, der es in sich hat. Voll mit neuer Energie wollen wir Euch in die Zukunft schicken.

Fünf erfahrene Trainer leiten Euch durch einen wertvollen Tag. Wir freuen uns auf Dich!

Datum des Workshops:

Samstag, 18. Juni 2011
9:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr

Ort:

zeit-und-raum
Grunewaldstr. 18 (2. Hinterhof)
10823 Berlin-Schöneberg
(U-Bahn Eisenacher Straße)

Anmeldung:

Findest Du hier

04 Apr 2011

Du, Sie – SieDu – DuSie – häää

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In den letzten Tagen habe ich gemerkt, dass es mir nicht leicht fällt einen Blog zu schreiben und dabei die ‘Sie-Form’ zu wählen. Das mag zwar förmlich sein, aber ist gleichzeitig auch unpersönlich.

Die Ansprache mit Du überwindet die Hürde der vornehmen Distanz. In meiner Arbeit und meinem Wirken ist mir gerade das wichtig. In Workshops und Seminaren spreche ich die Teilnehmer meist ohnehin mit Du an. Das schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Dieser Blog soll authentisch sein und auch die ein oder andere unbequeme Meinung kund tun. Das fällt – zumindest mir – mit dem Du leichter. Wem das zu privat ist, der darf gerne wegschauen. Wenn Du das für einen Berater ungewöhnlich findest, hast Du recht. imposis und ich sind ungewöhnlich, ungeschminkt und direkt. So geht es weiter.

Artikelbild: “Privaat” von Herr Olsen

18 Mrz 2011

Leitbilder konfessioneller Krankenhäuser – Teil 2

Keine Kommentare Aktuelles, Personal, Unternehmenskultur, Weiche Faktoren

Vergangene Woche fand das Symposium “Zukunft konfessioneller Krankenhäuser” in Heidelberg statt. Wie groß das Interesse an der Auseinandersetzung mit der Thematik Leitbilder ist, zeigte sich schon daran, dass unser Forum von den Teilnehmern bei der Anmeldung zum Symposium am häufigsten gewählt wurde.
Ziel des Workshops, den ich gemeinsam mit meinem Kollegen Gordon Müller-Eschenabch durchgeführt habe, war es jedoch nicht, stupide die Ergebnisse der Studie zu präsentieren. Schließlich wurde die ganze Veranstaltung als Think Tank konzipiert. Vielmehr wollten wir Denkanstöße liefern und Antworten in einer gemeinsamen Diskussion entwickeln.
Schon in den vorangegangenen Vorträgen wurde klar, dass im Umfeld konfessioneller Krankenhäuser ein deutlicher Nachholbedarf an einem gesunden Markenbewusstsein besteht. Prof. ter Haseborg vom der Albertinen-Diakoniewerk in Hamburg fasste das sehr schön zusammen:

Das unterscheidende Merkmal konfessioneller Krankenhäuser ist der Bezug zum Christentum

So einfach wie sich dies anhört, so selten wird dieser Aspekt im Klinikalltag auch konstruktiv genutzt. Das scheinbar Selbstverständliche wird so nur zu häufig in den Hintergrund gedrängt. Der Effekt davon findet sich dann in einer fehlenden eigenen Identität wider.

Das zeigte sich auch in den Ergebnissen der Leitbildstudie. Einige der diskutierten Themen möchte ich hier kurz wiedergeben. weiterlesen

10 Feb 2011

Die Bio Maus

Keine Kommentare Best Practice, CSR und Nachhaltigkeit

Als Reaktion auf den Cradle to Cradle Artikel habe ich einen Hinweis auf die laut Hersteller weltweit erste biologisch abbaubare Computermaus erhalten. Und dieses kleine Ding möchte ich hier kurz vorstellen.

IT und Nachhaltigkeit können in Einklang gebracht werden. Mit der neuen ECO-Maus etwa unterstreichen wir erneut unser Engagement für einen grünen Schreibtisch und helfen außerdem, weniger CO2-Emmisionen freizusetzen – ganz ohne Komfortverlust und mit hoher Produkt-Lebensdauer. Und das Beste: Dem Kunden entstehen keine Extrakosten.

Das erläutert Rajat Kakar, Vice President Workplace Systems bei Fujitsu Technology Solutions zu der kleinen Innovation mit der offiziellen Bezeichnung M440 ECO.

Die Bio Maus von Fujitsu

Sucht man bei google einmal nach den Schlagworten Bio – Maus – Fujitsu kommen sage und schreibe 465.000 Ergebnisse. Ganz ordentlich für dieses noch recht neue Produkt. Mit einem Marktpreis von unter 20 € ist sie sogar recht erschwinglich.

Meldungen, dass die Maus zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht sind wohl etwas voreilig und der Schritt zum wirklich einfach und leicht recycelbaren PC ist noch ein anderer, doch es ist ein Anfang.

Manchmal ist es hilfreich etwas Bekanntes neu zu denken. Das kann eine Maus, eine Mausefalle oder auch etwas ganz anderes unerwartetes sein. Vielleicht fällt auch Apple etwas intelligentes dazu ein. Wie wäre es mit einer Maus, die wahlweise die Energie aus der Handwärme oder über die integrierte Solarzelle bezieht? Das schafft zwar noch nicht den Akku ab, aber bringt Bewegung in die Sache.

Artikelbilder: Roger Arquer – Industrial Design